[Filme] Sommeren '92


Alle troede de var chanceløse

Dänemark, Anfang der 90er: Gegen viel Widerstand wird Richard Møller Nielsen (Ulrich Thomsen) Trainer der dänischen Nationalelf. Nielsen will sein Team an der Europameisterschaft weit bringen. Doch aufgrund der miesen Stimmung in der Gruppe wird daraus nichts. Dänemark verliert und aus der Traum.

Doch dann nimmt das Wunder seinen Lauf: Jugoslawien, das sich für die EM qualifiziert hat, darf nicht mehr mitspielen und Dänemark erhält seinen Platz. Und so macht sich ein praktisch unvorbereitetes Fussballteam auf, ganz Europa in Staunen zu versetzen...

[Filme] Tropic Thunder


I don't read the script. The script reads me.

Tugg Speedman (Ben Stiller) hat ein Problem: seine Filme werden mehr und mehr zu Flops. Um den schlussendlichen Abstieg zu verhindern, spielt er in der Verfilmung des Buches von Four Leaf Tayback (Nick Nolte) mit, in welchem Tayback seine Erlebnisse im Vietnam-Krieg verarbeitet.

Es sind ausserdem noch weitere Berühmtheiten mit von der Partie, die jedoch alle ihre ganz eigenen Pläne haben. Um das Team endlich zu Hochleistungen zu motivieren, schickt Regisseur Damien Cockburn (Steve Coogan) die Truppe mitten in den Dschungel.

Dabei geraten die Jungs jedoch mitten in einen echten Drogenkrieg, ohne zu realisieren, dass sie nicht mehr auf dem Set sind...

[Sammlung] Marvel-Filme

Aus gegebenem Anlass haben wir uns in den letzten Wochen gleich mehrere Marvel-Filme reingezogen. Anstatt diese je einzeln zu besprechen, gibt es mal wieder eine kleine Sammlung. Wie wir ja bereits andernorts gesehen haben, wird es so oder so immer schwieriger die Filme einzeln zu rezensieren.

Avengers: Infinity War
Dem Film kann momentan keiner entfliehen. Er ist einfach überall. Natürlich bin auch ich ihm nicht entkommen und wie bei praktisch jedem neuen Marvel-Film muss ich auch hier gestehen, dass ich nicht als zuverlässige Rezensentin gelten kann. Jedes Mal gehe ich ins Kino und nehme mir vor, Distanz zu wahren. Doch kaum flimmert der Streifen über die Leinwand, bin ich wieder in meinem Marvel-Rausch. Diese Filme sind die Märchen des 21. Jahrhunderts und so betrachte ich sie auch. Natürlich ist nicht alles gut an den Titeln, aber wenn ich da im Kino sitze, dann ist mir das auf gut Deutsch sch*-egal. Dafür bin ich jetzt brav und lasse mich NICHT über das Ende aus. Aber auf jeden Fall warte ich schon gespannt auf den nächsten Teil.


Spiderman: Homecoming
Nach Tobey Maguire mein zweiter Spiderman und wie kein anderer passt Tom Holland in das Image der "freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft". Dieser junge und noch unverbrauchte Spiderman bringt frischen Elan in die meist schon älteren Superhelden, die teilweise ziemlich böse aus der Wäsche schauen. Und dann kommt da dieser noch etwas unerfahrene Jungspund und stellt alles auf den Kopf. Ja, er macht Fehler, aber er lernt auch, sie wieder auszubügeln. Ein enorm sympathischer Held, den man einfach gern haben muss!

Black Panther
Natürlich wollen wir auf dem neuesten Stand sein und haben uns auch gleich noch "Black Panther" angesehen. Dieser Film sticht in seinem ganzen Daherkommen sehr aus den Marvels (und auch vielen anderen Titeln) heraus. Es war doch schon längst mal an der Zeit, dass ein Hollywood-Streifen in der Grösse von Disney/Marvel einen rein farbigen Cast (naja, fast ;) einsetzt. Und dabei auch viele Frauenrollen verteilt. Enttäuschend dabei ist dennoch, dass trotz der vielen tollen Frauenfiguren der Film den Bechdel-Test beinahe nicht bestanden hätte! Dafür gefiel mir ein weiteres Mal Martin Freeman als Wat-, ich meine, als Agent Ross, der in eine ihm völlig fremde Welt entführt wird und damit erst einmal klar kommen muss.

Deadpool 2
(Achtung: Spoiler!)
Ein Deadpool ganz im Sinne von Deadpool! Wer Film No. 1 mochte, wird auch hiervon nicht enttäuscht werden. Wieder einmal ist es blutig, brutal und voller Ironie - wie Deadpool sagt - ein richtiger Familienfilm. Vor allem das Auswahlverfahren für Pools Truppe war eine herrliche Inszenierung mit vielen Seitenhieben auf ein gewisses Filmgenre. Damit hält Wade natürlich auch hier nicht hinter dem Berg und macht von seiner zweiten Superkraft (die vierte Wand durchbrechen) reichlich gebrauch. Natürlich auch wieder auf Kosten der X-Men. Ich hoffe einfach nur, dass die Szenen aus dem Outro nur Spielereien waren, denn ansonsten wäre der ganze Film sinnlos geworden. Ausserdem könnte Deadpool so theoretisch "Infinity War" bis zum Zeitpunkt zurückdrehen, das Starlord den wirklich guten Plan zunichte macht, dem Lord eine reinhauen, Thanos eine reinhauen und wir müssen nicht mit einer möglicherweise grossen Anzahl an toten Helden rechnen. Naja, eigentlich fände ich es lustig, wenn Deadpool anfinge, bei den Avengers rumzuhängen und ihnen auf die Nerven zu gehen :D


Avengers: Age of Ultron
(Achtung: Spoiler!)
Was tut man, wenn man einen Grossteil seiner liebgewonnenen Helden in Staub davonfliegen sieht? Man schaut sich ganz einfach noch einmal jene Filme an, in denen noch nicht darüber spekuliert wird, ob sie nun tot sind oder nicht oder es demnächst sein werden. Dabei fiel mir eigentlich erst richtig auf, wie viel Grundlegendes für "Civil War" hier bereits vorkommt. Nicht nur Auffallendes, sondern auch viele Kleinigkeiten im zwischenmenschlichen und/oder psychologischen Bereich. Irgendwie machte mich das nur noch wehwütiger. Dass sie Pietro sterben lassen, finde ich jetzt immer noch genauso traurig wie damals. 

[Serien] Stranger Things Staffeln 1 & 2


Why are you keeping your curiosity door locked?

Hawkings ist eine ruhige Kleinstadt irgendwo in den USA. Zumindest bis zu jenem Abend, als der junge Will Byers (Noah Schnapp) spurlos verschwindet. Seine Freunde wollen nicht tatenlos herumsitzen und machen sich auf, Will zu suchen. Dabei finden sie im Wald ein verstörtes Mädchen, das die Jungs kurzerhand "Elfi" nennen, nach der Nummer auf ihrem Arm.

Und während Joyce Byers (Winona Ryder) gemeinsam mit dem Polizisten Jim Hopper (David Harbour) weiter jeder Spur nach Wills Aufenthalt nachgeht, findet die Gruppe um Mike (Finn Wolfhard) mehr und mehr über Elfis spezielle Fähigkeiten heraus.

Gibt es vielleicht sogar einen Zusammenhang zwischen ihr und Wills Verschwinden?

[Filme] Salyut-7


The forgotten rescue of a dead space station.

Russland, 1985: Die russische Raumstation Salyut-7 sendet plötzlich keine Daten mehr, jeglicher Kontaktversuch ist sinnlos. Was ist geschehen? Die beiden Raumfahrer Viktor Savinykh (Pavel Derevyanko) und Vladimir Dzhanibekov (Vladimir Vdovichenkov) werden ins All geschickt, um herauszufinden, wo das Problem liegt, und die Station wieder zum Laufen zu bringen. 

Kann die Station nicht mehr gerettet werden, stürzt sie entweder auf die Erde nieder und verursacht eine riesige Zerstörung, oder aber die Amerikaner übernehmen die Salyut, was zur Zeit des Kalten Krieges ebenso katastrophal enden könnte...

[Filme] TAG


Life is surreal. Don't let it get you.

Ein Schulausflug an den See! Die gesamte Klasse von Mitsuko (Reina Triendl) freut sich darauf. Doch kurz darauf sind alle tot, nur Mitsuko hat per Zufall überlebt. Auf der Flucht vor der unbekannten Gefahr landet sie in einem Haufen Schulmädchen und plötzlich scheint das frühere Erlebnis nur noch ein Traum zu sein. Vor allem Aki (Yuki Sakuraki) hilft dem Mädchen dabei, sich wieder zu orientieren und Spass zu haben.

Doch der Horror ist noch lange nicht vorbei...

[Filme] Martyrs, 2008


Keep doubting.


1971: Die kleine Lucie (Jessie Pham) wird völlig verstört auf der Strasse gefunden. Es stellt sich heraus, dass sie jahrelang in einem kleinen Raum gefangen gehalten und gefoltert wurde. Nur ganz langsam kann sich das Mädchen wieder an ein normales Leben gewöhnen. Dabei hilft ihr ihre Freundin Anna.

15 Jahre später taucht Lucie (Mylène Jampanoï) unerwartet vor der Haustüre ihres Peinigers auf. Sie und Anna (Morjana Alaoui) haben die Spur bis hierhin verfolgt. Doch dies ist erst der Anfang des Martyriums...

[Filme] Message from Space


A nut inside a tomato! What's going on here?
Der friedliche Planet Jillucia steht vor seiner Auslöschung: Die Gavanas schrecken nicht davor zurück, die gesamte Bevölkerung zu auszulöschen. Doch die Götter von Jillucia haben die Gebete ihrer Anhänger erhört und ihnen acht Liabe-Samen geschenkt. Diese Samen sollen Emeralida (Etsuko Shiomi) und ihren Begleiter Urocco (Makoto Sato) zu denjenigen führen, die Jillucia noch retten können.
Dass sie dabei ausgerechnet die beiden Wildfänge Aaron (Philip Casnoff) und Shiro (Hiroyuki Sanada) treffen, hätten sie erst nicht gedacht...

[Abgebrochen] Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone

Der einzige Grund, mir diesen Film anzusehen, war Dylan O'Brien, der in "Teen Wolf" sein schauspielerisches Talent zum Besten gibt (dritte Staffel - der Junge ist so grossartig!), aber schon rasch stellte ich fest, dass er für mich zu sehr Stiles ist und dass mir seine deutsche Stimme nicht behagt.

Nun gut, kein Grund einen Film abzubrechen.

Wir haben von zwei einhalb Stunden gerade mal 12 Minuten und ein paar zerquetschte geschafft.

In diesen Minuten bekamen wir einen Rip-Off der Eingangsszene der "Expendables" zu sehen. Nur nehme ich es Sylvester Stallone um einiges mehr ab, dass er einen Zug kapert, als einem Haufen Minderjähriger. Vor allem, wenn diese Minderjährigen ohne Mühe Elitesoldaten umnieten, während letztere angeblich keinen dieser Bubis treffen. Je länger diese Szene dauerte, desto unsinniger und unstimmiger wurde es. Klar, in solchen Filmen muss nicht immer alles realitätsnah zu und her gehen, aber man könnte sich doch ein wenig Mühe geben.

Ausserdem zeigte uns diese Eröffnung, dass aus dieser Reihe genau das wurde, was aus vielen, eingangs noch interessanten Ideen wird: eine öde 0815-Geschichte.

Als die Bubis dann in diesen Kasten stiegen und noch einen Haufen weiterer Bubis fanden, war es für mich dann endgültig genug. Noch mehr Teenager? Nein, sorry, vertrag ich nicht. Da schau ich mir 100 Mal, nein, 1000 Mal lieber "Teen Wolf" an - das ist auch in der sechsten Staffel noch interessant und originell.



[UFL] South Park Staffel 21, TWD Staffel 7 & Voltron Staffel 5

Ich habe mich dazu entschieden, die Kategorie "Unter Ferner Liefen" für Serien vorzuhalten, von denen ich immer wieder Staffeln sehe und deshalb keine konkrete Rezension schreiben kann, ohne mich zu wiederholen. Die "Shorts" gehören nun also rein den Filmen und Filmserien, so könnt auch ihr als Leser direkt erkennen, woran ihr seid.

Für die UFL-Beiträge gilt grundsätzlich Spoilergefahr!

South Park Staffel 21:
Eine weitere Staffel, die wir in gefühlten zwei Tagen durch hatten. Wieso geht das so schnell? Und dann muss man wieder warten... Auch wenn die ersten Folgen nicht wirklich ziehen, so hat sich dies dann doch noch gebessert und wurde mit jeder Folge unterhaltsamer. Somit nicht ganz auf dem Niveau der letzten Staffel, aber dennoch "South Park" vom Feinsten. Vor allem Trump fand ich herrlich dargestellt - er ist mir hier sogar beinahe schon sympathisch! Heidis Entwicklung war auch spannend mitzuverfolgen, auch wenn ich nicht ganz verstehe, wieso sie auf Cartmans "Beyond Burger King"-Nummer reinfällt. "South Park" gehört eindeutig zu meinen Lieblingsserien.


TWD Staffel 7:
Aktuell ist ja Staffel 8 und dessen Ende in aller Mund, aber ich nehme mit dem Vorlieb, was mir Netflix bietet. Und da sind wir eben erst bei Staffel 7. Die sechste Runde hat ja echt fies aufgehört und da mit TWD-Spoiler nicht stören, hab ich mir gleich mal reingezogen, wen's erwischt hat. Ich gehöre zu der kleinen Gruppe, die um Abraham trauern - ich mochte ihn echt gerne. Dafür hat sich Smartypans Eugene noch weiter zu meinem Liebling entwickelt und ja, ich habe mir auch die Spioler für Staffel 8 angesehen und halte ihn deshalb nicht für einen Verräter. Das Ende der Staffel fand ich ganz toll und richtig episch, wie sich nun alle Gruppen zusammenschliessen und sich unterstützen. Saschas Aktion hatte ich trotz allem nicht vorhergesehen, obwohl man sich so etwas hätte denken können. So ist sie zum Glück nicht sinnlos gestorben.
Trotzdem frage ich mich unterdessen wirklich, wo die nach all den Jahren noch Benzin herbekommen. Echt, das stört mich ein wenig.


Voltron Staffel 5
Nach TWD wollte ich mich eigentlich auf die sechste Staffel von "Teen Wolf" stürzen, habe mich dann aber dazu entschieden, noch mal etwas Lustiges und Buntes dazwischenzuschieben. Leider hat mich diese Staffel ziemlich enttäuscht. Der Humor wurde zugunsten von sinnlosen Kämpfen aufgegeben und vor allem die erste Hälfte der Staffel ist mit der Suche nach Pidges Vater ziemlich emotional. Dabei sind es nur sechs Folgen und irgendwie scheint keine Zeit zu sein, irgendetwas zu entwickeln. Früher mochte ich die spassigen Szenen, die überall Platz fanden, und auch die Dynamik zwischen den Figuren. Doch nun da Keith mit der anderen Gruppe unterwegs ist, fehlen einfach die Einlagen zwischen ihm und Lance. Die waren oftmals Highlights der früheren Staffeln. Oder sowas wie die Kuh Kaltenecker oder sie Szene im Kaufhaus. Hier wird einfach nur gekämpft. Die letzten drei Folgen machen einiges wieder gut, aber nicht mehr auf dem Niveau, das ich gerne hätte. Aktuell bin ich mir nicht sicher, ob ich mir die neuen Folgen, die im Juni kommen werden, ansehen möchte...