Grebo (Ermin Bravo) und Liliane (Ariane Labed) verbringen ihre Ferien in einem Baderesort an der kroatischen Küste. Der Mann ist ein grosser Karaoke-Fan und fühlt sich zur unwiderstehlichen Tauchlehrerin Flora (Ada Condeescu) hingezogen. Doch auch seine schwangere Frau entdeckt in der schönen Ausländerin ihre verloren geglaubte grosse Liebe... (Trigon)
Nach ihrer Scheidung kehrt Kathi (Gabriela Maria Schmeide) in ihre alte Heimat Berlin zurück. Ihre Jobsuche gestaltet sich jedoch schwierig, bis sich die Friseuse dazu entscheidet, ihren eigenen Salon zu eröffnen.
Damit beginnt eine kleine Odyssee, denn so einfach ist das natürlich nicht...
Why do we gotta live between two cops? Why couldn’t it be two rival pastry chefs?
SeitJugendjahren sind Sheila (Drew Barrymore) und Joel (Timothy Olyphant) ein Paar, seit 25 Jahren verheiratet und Eltern der jungen Abby (Liv Hewson). Sie alle leben ein typisch amerikanisches Leben mit Nachbarschaftsfesten, Schuleskapaden und Arbeitsleben.
Doch mit einem Schlag ändert sich alles: Sheila stirbt. Und steht wieder auf. Eigentlich könnte alles ganz normal weitergehen, wäre da nicht Sheilas plötzliche Lust auf Menschenfleisch...
Who the fuck are you? Osama Bin Laden's best friend?
Admiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen) geniesst seinen Status als Diktator der Republik Wadiya. Wie es sich für despotische Herrscher gehört, möchte Aladeen natürlich auch Atomwaffen haben. Dies wiederum gefällt der UN nicht, die den Diktator kurzerhand vorlädt, um eine Erklärung abzugeben.
Auf der Reise nach New York wird Aladeen jedoch Opfer einer Verschöwrung seines Sicherheitschefs Tamir (Ben Kingsley). Kurzerhand wird Aladeen durch einen Doppelgänger ersetzt. Doch der echte Diktator überlebt die Entführung und macht sich rasch daran, seinen Status zurückzuerobern. Ihm zur Seite steht die leicht naive Zoey (Anna Faris), die in Aladeen nur das Gute sieht.
You are who you are. The only trick is not getting caught!
Megan (Natasha Lyonne) ist ein Vorzeigemädchen, wie es im Buche steht: hübsch, gut in der Schule, geht mit dem Footballer aus, geht brav in die Kirche und ist natürlich Cheerleaderin. Sie wäre perfekt, wenn da nicht der leise Verdacht von Freunden und Familie wäre, Megan könnte lesbisch sein. Ein Gedanke, der dem jungen Mädchen selbst bisher noch gar nicht gekommen ist.
Kurzerhand wird Megan in ein Camp gesteckt, um von ihrer Homosexualität "geheilt" zu werden...
Herr Müller (Elyas M'Barek) ist noch immer Lehrer der 10B, aber trotz Job und Freundin ist er auch immer noch ein Krimineller. Als Zeki merkt, dass ein ehemaliger "Kollege" kurzfristig einen Sack Diamanten in Zekis Auto versteckt hat, ruft das grosse Geld.
Blöd nur, dass er die Diamanten in Plüschtieren versteckt, die kurz darauf als Spende nach Thailand reisen. Zeki Müller reagiert rasch und bewirbt sich mit seiner Klasse für die anstehende Klassenfahrt, die auch die Reputation der Goethe-Gesamtschule heben soll. Zwar fährt auch die Konkurrenzschule vom Schillergymnasium dorthin, aber nichts hält Müller davon ab, seine Diamanten zurückzuholen...
Steven Russell (Jim Carrey) gibt nach aussen hin den perfekten Familienvater, bis ein Unfall ihn dazu bringt, endlich zu seiner Homosexualität zu stehen und diese auszuleben. Leider ist das Leben, das sich Steven ausgesucht hat, nicht gerade billig, und er greift zu Betrügereien, um zu Geld zu kommen. Natürlich fliegt er eines Tages auf und kommt ins Gefängnis. Doch ebenda trifft er auf Phillip Morris (Ewan McGregor) und verliebt sich Hals über Kopf in diesen.
Steven schafft es, Phillip aus dem Knast zu holen und sie ziehen zusammen. Doch wieder kommt Steven in die alte Tretmühle: er möchte Phillip alles bieten, was sich dieser wünscht, aber auf legalem Wege kommt nicht genug Geld rein. Also muss halt wieder getrickst werden...
Nur Martin (Vegar Hoel) hat ganz knapp einen Zombieangriff überstanden. Auf der Flucht baut er einen Unfall und kommt in einem Krankenhaus zu sich. Dort erfährt Martin aber nicht nur, dass er unter Mordverdacht steht, sondern auch, dass man ihm seinen verlorenen Arm wieder angenäht hat.
Blöderweise ist das nicht Martins Arm, sondern jener des Zombie-Oberst (Ørjan Gamst). Nun erbt also Martin die unheimlichen Fähigkeiten des Oberst. Doch nur dank denen gelingt Martin die Flucht. Er alarmiert eine Auftragstruppe aus Amerika, die sich "Die Zombie-Schlachter" nennt und zieht mit ihnen in den Kampf.
Was Martin nicht weiss: Die angeblichen Schlachter haben noch nie gegen echte Zombies gekämpft...
Pokémon-Filme gibt es unterdessen wie Sand am Meer. Es gibt bessere und schlechtere, bei der ganzen Menge ist das auch verständlich. Den letzten Film, den wir gesehen haben, der auch einer der aktuelleren ist, gehört leider in die Kategorie "mies". Man sollte bei den Pokémon-Filmen handlungstechnisch eh nicht schon viel erwarten, aber hier gab es überhaupt keine Handlung. Der ganze Streifen funktioniert nach dem Prinzip "man nehme alle möglichen Legendären Pokémon und lasse sie so lange wie möglich sinnlos gegeneinander kämpfen". Das war's dann auch schon. Den Film muss man also wirklich nicht gesehen haben.
Bad Santa
Diesen Film haben wir am Weihnachtsabend geschaut und wirklich Grossartiges habe ich davon nicht erhalten. Anfangs war ich sogar ziemlich genervt, weil die ganze Handlung recht eintönig war. Dennoch muss ich rückblickend gestehen, dass "Bad Santa" mich einige Male überrascht hat und weniger vorhersehbar war, als angenommen. Ich bin mehrfach auf einige Szenen reingefallen (schon zu Beginn in der Szene mit der Bar am Strand) und so gab es dann doch einige überraschende Begebenheiten. Ans Herz geht natürlich auch dieser Film und das Ende fand ich richtig toll. So einen Plüschelefanten hätte ich übrigens auch gerne... ;)
Will (Will Smith) wächst auf den Strassen von Philadelphia auf, bis seine Mutter sich entscheidet, den Jungen aus diesem Millieu herauszuholen. So kommt es, dass Will zu seiner Tante Vivan (Janet Hubert-Whitten/Daphne Maxwell Reid) und seinem Onkel Phil (James Avery) geschickt wird. Dort, in Los Angeles, soll Will etwas aus seinem Leben machen.
Und so kommt es, dass Will nicht nur das Leben seiner Tante und seines Onkels auf den Kopf stellt, sondern auch jenes seiner Cousinen Hillary (Karyn Parsons) und Ashley (Tatyana Ali) und vor allem jenes seines Cousins Carlton (Alfonso Ribeiro).
Das kleine Land Vieng, direkt neben Thailand gelegen: Khumlao (Petchtai Wongkumlao) hat einen Beruf so geheim, dass noch nicht einmal seine Frau weiss, was ihr Ehemann den ganzen Tag so treibt. Denn Khumlao ist Agent und muss sein Land vor einer drohenden Gefahr schützen.
Um die Terroristen zu enttarnen muss er undercover arbeiten. Als Sänger. Unerwarteterweise erhält Khumlao sogar Unterstützung von der CIA. Aber das macht das ganze auch nicht einfacher. Ebensowenig der Umstand, dass Khumloas Frau seine Sängerkarriere weniger grossartig findet...
"Der Schuh des Manitu" ist wohl einer der bekanntesten Filme aus Deutschland und definitiv Wegweisend. Ich weiss noch, wie wir in der Schule teilweise über nichts anderes gesprochen haben.
Nun haben wir uns den Film nach all den Jahren mal wieder angesehen. Bully glänzt in seiner Doppelrolle wie eh und je, Sky Du Mont ist als Santa Maria ebenfalls grossartig und die Zeit vergeht somit wie im Fluge.
Viele der Gags kannte ich noch, aber eine Auffrischung hat es definitv gebraucht. Vieles ist unvergessen, so zum Beispiel das Ausgraben des Klappstuhls. "Der Schuh des Manitu" ist einer jener Filme, die man sich am besten nach einem schlechten Tag ansieht, denn er tut einfach gut.
Nur zum Ende hin wird zu viel mit Füllern gearbeitet und man merkt dies leider auch. Die letzte Sing-und-Tanzeinlage hätte es in meinem Augen wirklich nicht gebraucht.
Bechdel-Test: nicht bestanden
Weil wieder einmal nur eine Frau vorkommt.
Lieblingsszene: Der Klappstuhl und die Badewanne :)
Dass Asien eine gewisse Faszination für Sport und Kampfkünste hat, wissen wir seit Kung Fu Dunk. "Shaolin Soccer" ist etwas älter und irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Basketball-Film davon inspiriert wurde. Dabei ist der Fussball-Kick-Film genauso chaotisch und abgedreht, aber noch ein Stückchen witziger. Das kommt wohl daher, dass man hier einen Haufen älterer Männer hat, die früher mal Kung Fu gelernt haben, jetzt aber sichtlich unsportlich geworden sind. Bis auf einen natürlich... ;)
5 Jahre nach "Ghost Busters" kam endlich der Nachfolger raus: simpel und einfach "Ghostbusters 2" genannt.
Dana und ihr kleiner Sohn werden Zeuge eines übernatürlichen Phänomens und natürlich nimmt diejunge Mutter sofort Kontakt mit den Ghostbusters auf, die den Fall untersuchen sollen. Diese haben unterdessen mit eigenen Problemen zu kämpfen und sind fast schon froh darüber, endlich wieder das tun zu können, was sie am besten können. Doch was hat ein riesiger Strom ektoplasmatischer Schleim mit einem alten Gemälde zu tun?
Dieser Film ist eine Fortsetzung ganz nach meinem Geschmack. Denn Ivan Reitman und sein Team haben es geschafft, alles, was am ersten Teil gefallen hat, in diesen Streifen einzuarbeiten, und gleichzeitig neue Elemente einzufügen. So bekommt man als Zuschauer das, was man von den ghost Busters erwartet und dazu noch eine kurzweilige Geschichte mit neuen Faktoren geliefert.
Ein kleiner, aber für mich wichtiger Punkt ist dabei, dass die Jungs um Dr. Peter Venkman (Bill Murray) für den Schaden, der im ersten Film entstanden ist, aufkommen müssen. Wie viele Male habe ich schon Superhelden gesehen, die im Kampf Städte zerstört haben, aber wer das bezahlen soll, das interessiert niemanden. Storywriter Dan Aykroyd (im Film als Dr. Raymond Stantz unterwegs) und Harold Ramis (alias mein Lieblings-Ghostbuster Dr. Egon Spengler) haben diesen Fakt gut und unterhaltsam in den Film eingebaut.
Schade fand ich jedoch, dass Winston nur sehr stiefmütterlich behandelt wird. Dafür gehört er doch auch zum Team! Ansonsten hatte ich wirklich viel Spass mit dem Film, er ist witzig und man merkt, dass die modernen Technologien etwas fortgeschrittener sind als noch bei Teil eins ;)
Bechdel-Test: naja bestanden
Janine und Dana reden ganz kurz miteinander, als Janine das Baby hütet und auch ein paar Sätze in den weiteren Szenen. Nichts Grossartiges, aber immerhin.
Lieblingsszene: Natürlich die, als das Ghostbusters-Auto zum Ghost Busters-Theme durch die Strassen von New York heizt.
Und natürlich die Szene mit Janine und Louis - die passen einfach gut zusammen :D
Ausserdem noch der kurze Auftritt der Titanic - gruselig und faszinierend zugleich!
Der Minions-Film, der einfach irgendwann kommen musste, ist süss, drollig und bietet beste Popcorn-Unterhaltung. Im Allgemeinen hat er mir etwas besser gefallen als der Film mit den Madagascar-Pinguinen, denn die Minions schaffen es auch im Spielfilmlänge die erwachsenen Zuschauer zu unterhalten (Hints, Anspielungen etc..), während die Pinguine eher ein reiner Kinderfilm war. Persönlich hätte ich mehr über die Minions erfahren wollen und vor allem hätte ich gerne etwas mehr vom jungen Gru gesehen. Der ist zwar da, aber eher belanglos, was ich sehr schade fand. Aber ansonsten sehr viel Spass, gelungene Ideen und gute Unterhaltung. Wiedersehenswert für mich aber trotzdem gering.
Ichliebe "Ice Age" - ich weiss gar nicht, wie oft ich den Film schon gesehen habe. Und ja, ich habe alle Teile gesehen und somit auch den Verfall der Reihe, ein trauriges Beispiel dafür, wie eine gute Idee zu Tode vermarktet werden kann.
Teil vier ist der bisherige Tiefpunkt. Ich fand ihn schon 2012 nicht wirklich gut, 2015 war ich so entsetzt darüber, dass ich mich fragen musste, ob ich "Ice Age" entwachsen bin. Dennoch kann man die Schwachstellen von "Voll verschoben" einfach nicht von der Hand weisen.
Das beginnt schon bei der Geschichte: Was soll das mit der Wand? Kontinentalverschiebung auf Speed? Dazu kommt die total vorhersehbare Teenage-Sache mit Peaches (Pfirsiche - echt jetzt?) und ein Abklatsch von "Fluch der Karibik".
Nein, inhaltlich hat dieser Film nicht viel zu bieten. Leider auch keine Witze. Man besinnt sich hier auf die typischen Gags, die zwar Kinder amüsieren, aber kaum jemanden, der bereits dieselben Sachen aus teilen 1-3 kennt. Aufgewärmtes Futter von letzter Woche, lockt mich leider nicht hinterm Ofen hervor.
Die Charakterentwicklung geht dabei viel zu schnell vonstatten, vor allem bei Shira. Ohne einen glaubhaften Grund ändert sie ganz plötzlich ihre Meinung. Wegen der zwei Worte, die sie mit Diego gewechselt hat? Auch ansonsten fehlt den Figuren ihre Tiefe oder das, was sie im ersten Film noch so liebenswürdig sein liess.
Dafür folgt ein Kampf auf den nächsten, man wollte wohl zeigen, wie gut man animieren kann. Dies haben die Macher jedoch bereits bewiesen und man erwartet von einem "Ice Age"-Film eigentlich kaum etwas anderes. Mich hat das ständige Gekloppe irgendwann genervt. Man opfert Inhalt für Action - für mich, obwohl Fan von Action-Filmen, ein absolutes No-Go.
Das einzige Positive waren Sid und seine Oma. Die bleiben, wie sie sind. Immerhin. Und natürlich Otto Waalkes' grandiose Leistung als Synchronsprecher.
Bechdel-Test: nicht bestanden
Shira soll sich ja auf Diego konzentrieren. Ellie und Peaches hätten eigentlich bestehen können, ABER sie reden entweder über Manni oder Peaches' Typ. Die Welt geht unter, aber alles dreht sich um Hormone.
Lieblingsszene: Eigentlich keine. Die einzig einigermassen lustige Szene ist jene, in der Sid giftige Beeren futtert.
Im Jahre 2003 startete das Cabaret Divertimento ihren Erfolgszug durch die Schweizer Comedyszene. Ich erinnere mich noch genau, wie ich und eine Freundin im Zug sassen und Tränen lachten ab den verrückten Ideen und Gestalten dieses Duos.
2013 erschien das Jubiläumsprogramm "Gate 10". 10 Jahre auf der Bühne, diverse erfolgreiche Programme und ein stets begeistertes Publikum will schliesslich gefeiert werden. Nur durch eine Nachricht meiner Tante letzten Samstag erfuhr ich davon, dass "Gate 10" am selben Abend ausgestrahlt wird. Eigentlich wollte ich ja schlafen gehen, aber kurzerhand zog ich vom Bett auf die Couch, um mir endlich mal wieder etwas Cabaret Divertimento anzusehen.
Auch nach all den Jahren versprühen die Jungs noch immer sehr viel Charme und Witz. Es scheint, als wäre die Zeit spurlos an ihnen vorbeigegangen, sie haben noch immer viel Energie und kreative Einfälle. Wer etwas zum Lachen sucht, ist bei Divertimento an der richtigen Stelle.
Viele neue, aber auch altbekannte Figuren haben ihren Auftritt und auch ein paar bekannte Schweizer Künstler geben sich die Ehre (u.a. auch Peach Weber, den ich ebenfalls grossartig finde). Das ganze Programm spielt sich auf dem Flughafen Kloten ab, eben "Gate 10". Dabei mischen Jonny und Manu moderne Aufnahmen mit bekannten Stand up-Comedy einlagen, bei denen der Wortwitz der beiden so richtig zum Tragen kommt.
Doch trotz dem guten Eindruck dieses Auftrittes reicht es doch nicht ganz an frühere Programme heran. Es ist noch immer toll, hinkt aber leicht hinter den anderen her. Vor allem "kultimulturell", die erste grosse Cabaret-Runde, ist ungeschlagen. Aber es bleibt so wie es ist: Cabaret Divertimento ist es wert, auf ein paar Stunden Schlaf zu verzichten.
Die Geschichte um den zum Leben erwachten Teddybären Ted geht weiter. Der erste Teil hat mir wider Erwarten damals tatsächlich gefallen. Nichts Grossartiges, aber ich hatte mit etwas Schlechterem gerechnet.
Genauso erging es mir mit Teil zwei. Ersten weil es eine durchschnittliche amerikanische Komödie ist und zweitens weil es ein zweiter Teil ist (die erfahrungsgemäss meistens etwas hinter dem Original herhinken).
Aber wieder zeigt Seth MacFarlane, dass amerikanische Durchschnittskomödien tatsächlich amüsieren können. So wie auch die neuen Folgen von "Family Guy" eine ganz neue Qualität zeigen, so hat Ted 2 tatsächlich gute Witze zu bieten und sogar an ein paar Orten Tiefe.
Denn dieser Film wirft Fragen auf. Eine zumindest. Nämlich die, ob Ted nun eine Person ist, oder nicht. Ted und Tami-Lynn wollen, um ihre Ehe zu retten, ein Kind adoptieren. Leider kommt ihnen dadurch Väterchen Staat auf die Schliche und plötzlich heisst es, Ted sei gerichtlich gesehen, keine Person. Also keine Hochzeit, keine Arbeit und natürlich auch kein Kind. Doch John und Ted lassen sich das natürlich nicht gefallen!
Während des Zuschauens stellt man sich früher oder später selber die Frage - ist Ted nun eine Person oder nicht? Wie würde ich auf diese Nachricht reagieren? Natürlich liefert der Film schlussendlich die Antwort, aber es ist ein langer Weg dorthin und man trifft auf ein paar unerwartete Wendungen. Und ziemlich viele Drogen. Und Anspielungen u.a. auf "Jurassic Parc".
Natürlich darf Ekelhumor nicht fehlen, aber irgendwie ist alles etwas spritziger, einfallsreicher als andere Filme. Ja, ich gebe gerne zu, dass mir auch Ted 2 gefallen hat.
Bechdel-Test: naja-bestanden
Schon mal mehr, als dass ich erwartet hätte. Sam ist bei Ted, John und Tami-Lynn zum Essen eingeladen und sie reden sogar ein klein wenig miteinander :)
Lieblingsszene: Die Äpfel-auf-Jogger-Werf-Szene und die, in der John und Ted zu einer Stand-Up-Comedy-Aufführung fahren und traurige Sachen rufen - schöner schwarzer Humor :D
Einige Monate nachdem wir uns "The Interview" zum ersten Mal angesehen hatten, haben wir uns hingesetzt und den Film noch einmal geschaut. Zur ersten Besprechung geht es hier lang -klick-
Nachdem wir nun wussten, dass es im dem Film nicht darum geht, sich aktiv mit dem Thema Nordkorea auseinanderzusetzen, konnte "The Interview" etwas länger gefallen. Dieses Mal waren tatsächlich etwa drei Viertel in Ordnung und witzig. Aber eben, auch nur, weil das positive Bild, das wir beim ersten Mal gucken von Anfang an aufgebaut hatten, nicht so drastisch zerstört wurde.
Der Schlussteil konnte leider auch dieses Mal nicht überzeugen. Auch hier wird die ganze Diskussion wieder sehr amerikanisch geführt. Im Interview wird nicht wirklich diskutiert (auf die Einwände der Gegenpartei -Nordkorea-) wird gar nicht eingegangen, obwohl diese Hand und Fuss haben, sondern es wird gleich alles auf eine emotionale Ebene gebracht.
Und dort wird dann auch weitergemacht und ab diesem Punkt war meine Aufmerksamkeit irgendwo anders. Somit bleibt "The Interview" also ein Film, der zwar witzig ist, aber nicht das ganze Potential aus dem Thema herausholt.