[Neu] Halloween-Kauf

Happy Halloween!

Eigentlich wollten wir ja Pfannen und Besteck kaufen, aber irgendwie schien das in Anbetracht einer neuer Gaming-Maus (die wechselt sogar die Farben - perfekt für Halloween), CDs im Ausverkauf und natürlich einem Stapel Horror-Blu-Rays für heute Abend nicht mehr so wichtig.

Die neuen Blu-Rays:

 

Game of Werewolf
28 Days later
28 Weeks later
Sennentuntschi

und der absolute Horror:
Kochende Ratten!
(Ratatouille)

Ich werd mich übrigens als Hexe verkleiden :D
 

[Anime] 5 Centimeters per Second

5 Zentimeter in der Sekunde - das ist die Geschwindigkeit einer fallenden Kirschblüte. Kirschblüten und Schnee - diese Symbole stehen für Takakis und Akaris Beziehung. Nach Akaris Wegzug bleiben sie mit Briefen in Kontakt, doch mehr und mehr verlieren sie sich aus den Augen, obwohl beide es sich anders wünschen.

Je älter man wird, desto besser lernt man seine Vorlieben und Abneigungen kennen. Man lernt einzuschätzen, was einem gefallen wird und was nicht so dem eigenen Geschmack entspricht. Deshalb hätte ich mir "5 Centimeters per Second" auch nie aus eigenem Antrieb angesehen. Nur schon der Titel sprich für Drama und Tragik - sowas mag ich einzeln schon nicht, geschweige denn in Kombination.

Jedoch stammt dieser Animefilm, der aus drei zusammenhängenden Teilen besteht, von Makoto Shinkai, der sich auch für "The Place Promised In Our Early Days" verantwortlich zeichnet. Da ich diesen Anime erst auch nicht schauen wollte, kam es dann also doch dazu, dass wir uns "5 Centimeters per Second" angesehen haben.

Alles, was ich in der Rezension zu "The Place Promised" zu den Hintergründen gesagt habe, gilt auch hier. Die Settings sind genial, wundervoll und stechend scharf gezeichnet. Hier kann man gar keine negativen Punkte anführen. Die Bilder sind herrlich anzuschauen.

Doch ein Bild macht noch keinen Film. Denn schon habe ich eigentlich alles gesagt, was mir am Kirschblütenfilm gefallen hat. Der Rest ist leider - eher für die Tonne. Jedenfalls für mich. Ich kann mich teilweise mit Liebesfilmen anfreunden, aber dafür müssen sie originell und kreativ sein. Das ist hier leider nicht der Fall. Eher stellte ich die menschliche Intelligenz der Figuren in Frage.

Es gibt einfach zu viele Szenen, in denen ich die Handlungen in keinster Weise nachvollziehen kann. Zum Beispiel als Takaki als 13-Jähriger zu Akari fährt und sie in einer Scheune übernachten, obwohl Akari angeblich in diesem Dorf wohnt. Im Übrigen fragte ich mich, was die Eltern der Kinder wohl dazu gesagt hätten. Oder später als Takaki ständig SMS schreibt. Man geht davon aus, dass er Akari schreibt. Schlussendlich kommt heraus, dass er keinen Empfänger eingibt. 

Was für Freunde des Liebesfilms vielleicht romantisch und verträumt wirkt, hatte auf mich einen eher gegenteiligen Effekt. Je weiter dieses seltsame Treiben ging, desto schlimmer empfand ich den Film. 10 Minuten schienen mir wie 30.

Hinzu kommt das seltsame Charakterdesign. Bereits in TPP waren die Figuren simpel gehalten, aber dennoch sympathisch animiert. Hier jedoch scheint es, als hätte der Praktikant die gesamte Arbeit gemacht und sich entsetzlich gelangweilt. Die Linien sind hilflos, die Farbgebung platt und manchmal kommt einem das Kichern, weil die Gesichter ziemlich komisch aussehen.

Nein, tut mir leid - mein Gefühl hat mich nicht betrogen, dieser Film war wohl "wieder einen Schuss in den Ofen".

PS: Von hohen Erwartungen durch den ersten Film kann man nicht sprechen, da ich erst während des Schauens (als ich mich bereits langweilte), erfuhr, dass hinter den Kirschblüten derselbe Macher steckt wie bei "Place Promised".

Bechdel-Test: bestanden
Neben Akari kommt noch Kanae vor, die in Takaki verliebt ist. Kanae spricht teilweise mit ihren Klassenkameradinnen. Natürlich meistens über Takaki, aber es wird auch über die Zukunft geredet. Vor allem, wer an welche Uni geht. Das ist auch das Thema, worüber Kanaes Schwester mit der Mutter redet. Die Mutter macht sich ziemliche Sorgen um Kanae, aber die Schwester nimmt Kanae in Schutz.

Lieblingsszene: Als der Film vorbei war...


[Filme] Ralph reichts

Irgendwie bin ich überrascht, dass ich diesen Film noch gar nicht besprochen habe. Mir schien, als hätte ich bereits etwas darüber geschrieben - aber meine Archive sagen etwas anderes. Dann fiel mir ein, dass Blogigo letztes Jahr ja ziemlich viele meiner Einträge gelöscht hat, was unter anderem ein Grund für mich war, den Hoster zu verlassen. Ralph wurde wohl auch gefressen - das hat er nun aber wirklich nicht verdient!

Deshalb bekommt er gleich einen neuen Eintrag. Ansonsten hätte er eine neue Kategorie eröffnen dürfen - das wäre ja auch nicht schlecht gewesen :)

"Ralph reichts" gehört zu meinen liebsten Filmen überhaupt. Und das, obwohl Vanellope anfangs noch immer ziemlich nervig ist. Aber unterdessen weiss ich, dass sich das mit der Zeit legt. Ein wenig zumindest.

Ralph ist eine Computerspielefigur, böse und gut im kaputt machen. Dass man dafür keine Medaille bekommt, ist klar. Doch auch die anderen Figuren in seinem Spiel "Fix it Felix" schliessen Ralph total aus. Als am 30. Jahrestag des Games eine Party ohne Ralph steigt, macht dieser sich auf, sich selbst eine Medaille zu holen. Dafür muss er jedoch sein Spiel verlassen und dabei geht natürlich auch so einiges schief. Über kurz oder lang landet Ralph im Spiel "Sugar Rush", wo er sich mit Vanellope zusammentut, denn beide verfolgen ein ähnliches Ziel. Doch "Sugar Rush" ist in grosser Gefahr...

Mir gefällt die Idee, ein Film nur mit Computerspielefiguren zu machen und auch die Welt, in der sich diese auch uns bekannten Charaktere bewegen, ist auch nach dem dritt oder vierten Mal ansehen noch immer genial konstruiert. Die Witze passen auch noch immer, obwohl man merkt, dass viele Gags auf ein junges Publikum gerichtet sind. Diese werden jedoch viele der aufgeführten Spiele gar nicht mehr kennen, aber es geht auch ohne, denn ich habe sie auch nicht alle gekannt.

In der Welt von "Sugar Rush" bekommt man vom blossen Zusehen schon Karies und Lust auf Süssigkeiten. Und ja, ich mag diese Welt - vor allem das Colagebirge, wo ich mich bestimmt sehr wohl fühlen würde ;)

"Ralph reichts" ist ein toller Wohlfühlfilm mit klebrigem Happy End, niedlichen Figuren und tatsächlich mal ein paar originellen Ideen. Ein Film, den ich mir bestimmt irgendwann wieder ansehen werde.

Bechdel-Test: bestanden
Zwar bestanden, aber auch nur, weil die anderen Mädels aus "Sugar Rush" Vanellope ziemlich mobben :(

Lieblingsszene: Natürlich diejenige im Cola-Gebirge. Cola und schnelle Autos (Karts) - passt doch. Die Szene in der Kart-Fabrik war auch super. Oh - und die Bösewicht-Selbsthilfegruppe. Ganz grossartige Szene :D

[Filme] The Walking Deceased

Nachdem er von seinem Sohn Chris versehentlich ins Koma gehauen wurde, wacht Sheriff Lincoln in einer neuen Welt auf: Die Zombie-Apokalypse hat begonnen! Gemeinsam mit seinem Sohn und einer Truppe Überlebender macht er sich auf nach Save Heaven Ranch, wo es angeblich sicher sein soll.

Klingt irgendwie bekannt, nicht wahr? Das liegt wohl daran, dass "The Walking Deceased" eine Parodie auf "The Walking Dead" ist. Aber nicht nur. Während des Films begegnen dem Zuschauer haufenweise Anspielungen auf die unterschiedlichsten Zombiefilme: Warm Bodies, Shaun of the Dead, Zombieland, 28 Days Later uvm. Ich gehe davon aus, dass ich lange nicht alle gefunden habe. Eine Szene dagegen erinnert an "Scary Movie" und Brooklyn erinnerte mich auch irgendwie an Martha aus Doctor Who.

Grosse Brüller mag man in diesem Film zwar nicht zu finden, aber was ich "The Walking Deceased" lassen muss, ist, dass es eine richtig gute Parodie ist. Man merkt nämlich sofort, dass sich das Team um Regisseur Scott Dow mit der Materie beschäftigt hat und nicht einfach rasch etwas hingeklatscht hat. Vor allem Lincolns emotionale Ausbrüche erinnern stark an das Original. Auch die testosteron-geschwängerte Stimmung wurde wunderbar dargestellt.

Auf Fäkalhumor wird (die eine oder andere Szene ausgenommen) verzichtet und viele Gags sind tatsächlich neu und originell. Somit lässt sich mit diesem Film die Zeit gut vertreiben, denn im Genre der Parodien gibt es weitaus Öderes, das man sich anschauen könnte. Ausserdem ist "The Walking Deceased" für den geneigten Filmfreund eine lustige Schnitzeljagd quer durch alle möglichen Zombiefilme.

Was man den Charakteren aus der Parodie jedoch lassen muss: Sie verhalten sich weitaus reifer und weniger idiotisch als die Originale (*hust*). Während der Zombie-Apokalypse würde ich eher mit der Gruppe aus "The Walking Deceased" mitgehen. Hat mehr Unterhaltungswert ;)

Bechdel-Test: nicht bestanden
Zwar kommen drei Frauen vor (Brooklyn, Harlem und Isaac), aber Harlem spricht nicht, Brooklyn ist eher an Romeo interessiert und Isaac wechselt zwar ein paar Worte mit ihrer Mutter, aber zwei Worte reichen für mich nicht aus.

Lieblingsszene: Versuch mal lieber die Möhrchen, wie Helge Schneider dazu sagen würde ;)

[Filme] Achtung, Fertig, WK!

Die Schweiz und ich - das ist so eine Sache für sich. Ich tue mich nicht nur mit Schweizer Literatur sehr schwer (von einigen glorreichen Ausnahmen mal abgesehen), sondern auch mit deren Musik- und Filmwelt. Teilweise sträubt es mir richtig die Haare, wenn ich irgendwelche seltsamen Dialekte irgendwelche komischen Texte rezitieren höre.

Trotzdem haben wir uns "Achtung, Fertig, WK!" geholt und geschaut. Vor Jahren habe ich mir den Vorgänger "Achtung, Fertig, Charlie!" angesehen und habe den -wider Erwarten- auch für gut befunden. 

Und wie ging es nun mit dem WK? Der war -wider Erwarten- ebenfalls gut! Sogar lustig. Eine lustige Schweizer Komödie. Bisher fand ich von allen Produktionen diesbezüglich nur "The Ring Thing" (Herr der Ringe-Parodie aus der Schweiz - jawoll!) erwähnenswert.

WK steht für "Wiederholungskurs" im Bezug auf das Militär (musste ich aber auch den Hexenmeister fragen). In der Schweiz übrigens obligatorisch, aber unser Held Alex hat erfolgreich auf untauglich gemacht. Fünf Jahre später ist der erklärte Pazifist Yogalehrer und wird bald Vater. Blöd nur, dass sich die Wohnungssuche für Alex und seine schwangere Freundin Anna als überaus anstrengend darstellt. Die letzte Lösung: Das leerstehende Häuschen von Annas Vater. Dieser überlässt den beiden das Haus unter einer Bedingung: Alex muss erfolgreich einen dreiwöchigen WK überstehen...

Dass in diesem Film nicht alles ganz wahrheitsgetreu abläuft, kann man sich denken. Wenn man nach "Achtung, Fertig, WK" geht, scheint das Militär ein ziemlich gemütlicher Ort zu sein, was es aber wahrscheinlich nicht ist. Aber bei Filmen sollte man sowieso nicht alles glauben. Vieles wird also der "kreativen Freiheit" überlassen und das ist gut so. 

Auf diese Weise kommen komische Situationen zustande, die zwar teilweise vorhersehbar sind (oder als Hommage gedacht wer weiss - "American Pie" lässt grüssen), aber dem Film dennoch seinen ganz eigenen Flair geben. Auch die Charaktere sind oft etwas "verbraucht", wenn man bereits einige Serien und Filme gesehen hat. Doch man schliesst die Jungs trotzdem irgendwie ins Herz und man lässt ihnen auch genug Freiraum, um sich zu entwickeln.

Als zum Schluss (ich immer noch baff, dass mir ein Schweizer Film gefallen hat) der Name Güzin Kar über den Bildschirm flimmerte, wurde mich auch einiges klar. Die Frau hat es einfach drauf. Logisch also, dass dabei 1. etwas Lustiges zustande kommt und 2. mir die ganze Sache gefällt.

Empfehlenswert ist jedoch, sich den nach der Kinofassung auch die herausgeschnittenen Szenen anzuschauen, weil diese einige Löcher füllen. Geschnitten wurde also zum Teil ziemlich mies, sodass Informationen fehlen. Zum Beispiel zieht Anna einfach mal ins Häuschen ein, obwohl Alex noch im WK ist. Ist das nicht gegen die Abmachung? Nein, wie man in einer geschnittenen Szene erfahren wird.

Ein negativer Punkt muss ich aber trotzdem noch anführen: Kann eine starke, emanzipierte Frau auch mal ohne SEX dargestellt werden? Jessica, ihres Zeichens Köchin für die Truppe, hätte ein wirklich guter Charakter sein können, wenn man dieses ganze Sex-Zeugs rausgelassen (oder weniger übertrieben dargestellt) hätte. Ich habe nichts gegen etwas Sexappeal, aber hier war es ja wirklich übertrieben. Die Duschszene viel zu lange und ständig glotzt irgendwo ein Schlüpfer raus. Braucht es das? Eigentlich nicht, nein. Zum Glück kam man ab Mitte Film etwas davon weg.

Bechdel-Test: nicht bestanden
Gut, das Militär ist ein Ort, an dem sich wenig Frauen rumtreiben. In der Schweiz ist es nur für Männer Pflicht, Frauen können freiwillig mitmachen. Also kann man diesen Punkt eigentlich streichen. Anna ist die typische Freundin-Figur und Jessica ist, wie gesagt, für den Sex zuständig. Das war's dann auch schon.

Lieblingsszene: Der Schluss im Allgemeinen, aber vor allem die Darstellung des Bundesrates. Um das lustig zu finden, muss man sich jedoch etwas in der Schweizer Politik auskennen. Aber das haben die Macher echt gut getroffen :D
Ach ja, und die Szene, in der sie mit dem Panzer rumfahren und ihnen der Sprit ausgeht :D

[Spiel des Lebens] Welche Schauspielerin ist gesucht? #6


Wie immer war auch die Lösung des letzten Rätsels ein schönes Zusammenspiel der Teilnehmer. Und deswegen gehen wir auch ohne grosses Trara zur Lösung von Rätsel Nummer fünf über - wie bereits geklärt wurde, handelte es sich bei der gesuchten Person um niemand geringeren als Benedict Cumberbatch :)

Geboren als Sohn eines Arztes (Dr. Slippery), wurde X bereits früh gentechnisch verändert und zum Soldaten gemacht (Star Trek Into Darkness). X beginnt während des Krieges verschlüsselte Nachrichten zu knacken (The Imitation Game), doch dies wird ihm bald zu langweilig und so macht er sich kurzerhand selbstständig. Er erfindet sogar einen neuen Beruf, den er nun ausübt (Sherlock). Zur Seite steht ihm sein Partner namens "Geheimsache", ein Husky (Die Pinguine aus Madagascar). Vor einiger Zeit wurde bei X eine unheilbare Nervenkrankheit diagnostiziert (Hawking) und so brach er zusammen mit Geheimsache zu einer letzten Wanderung auf (Third Star)...

Und damit es keinem zu langweilig wird, machen wir am besten gleich weiter mit Rätsel Nr. 6, oder was meint ihr? ;)

Ihre Karriere begann X als Bühnenarbeiterin, schafft es dann aber, sich einen Job als Journalistin für ein Lokalblatt schnappen, woraufhin sie sich beginnt, für den Sozialismus zu interessieren und der Frauenrechtsbewegung beitritt. Mehr und mehr entfernt sie sich dadurch von ihrem reichen Mann, der in Washnigton D.C. lebt, obwohl sie ihn sehr liebt. Sie beginnte eine BDSM-Beziehung mit einem Rechtsanwalt. In einem letzten Attempt lässt sie sich als Secret-Service-Agentin ausbilden, kommt dann aber bei einem Entführungsfall ums Leben, weil ihr Retter in die Irre geführt wurde.

Ist vielleicht etwas schwierig, was auch an den Rollen liegt, die diese Schauspielerin annimmt. Trotzdem viel Spass beim Raten!

[Filme] Thor: The Dark World

Ich mag Thor. Ich mag Loki. Ich mag Marvel-Filme. Und da ich auch gerne mal in Urlaub fahre, habe ich mir in Hong Kong den zweiten Film mit den nordischen Marvel-Göttern geholt. Ja, in Hong Kong. Alles andere wäre ja langweilig.

Und was habe ich mich auf diesen Film gefreut! Der erste Film war ja wirklich gut. Lustig, spannend und voller alter Bekannter aus dem Marvelersum. Tja, und dann war ich so enttäuscht... Ich weiss nicht, ob ich momentan grundsätzlich alles doof finde, oder ob wir in letzter Zeit einfach nur ein eher unglückliches Händchen bei der Filmauswahl hatten.

Jedenfalls konnt emich "The Dark World" nicht überzeugen. Ausser natürlich Tom Hiddleston als Loki. Eigentlich machen auch die anderen Schauspieler ihre Sache wieder gut, aber die Geschichte an und für sich liess Tiefgründigkeit, Witz und Charme des ersten Teils missen. Der beste Witz der ganzen Sache ging natürlich auf Kosten der Praktikanten ;)

Für mich ist die erzählte Geschichte fast noch wichtiger als tolle Specialeffects - denn auch wenn ein Film viele Kämpfe bietet und teure Compterelemente einfügt, so macht das doch eine gute Story nicht wett. Und genau das fehlt irgendwie. Das Herz des Ganzen.

Es ist noch nicht so lange her, dass wir den Film gesehen haben, aber ich kann mich bereits jetzt an praktisch nichts mehr erinnern (ausser an Loki-Szenen). Kommt schon - das könnt ihr besser, Leute! Ich hoffe sehr, dass beim nächsten Film wieder mehr Dynamik in die Thor-Welt kommt! (Nein, so schnell geb ich die Götterknaben nicht auf ;)

Bechdel-Test: naja bestanden
Jane und ihre coole Praktikantin reden ab und zu miteinander. Etwas mehr und der Film hätte tatsächlich bestanden. Hier geht was!

Lieblingsszene: Ähm... Loki? Ja - der Schluss war soooo geil :D   


[Filme] Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen

China im Jahr 689: acht Jahre schon sitzt Dee Renjie im Gefängnis, doch nun wird er ausgerechnet von der Kaiserin beauftragt, einige seltsame Todesfälle zu untersuchen. Wu Zetian soll zur ersten Kaiserin Chinas gekrönt werden, doch kurz vor den Festlichkeiten sterben mehrere Beamte an eines qualvollen Flammentodes...

Nachdem wir "Detective K" gesehen und für gut befunden hatten, stolperten wir per Zufall über einen anderen asiatischen Ermittler: Detective Dee. Natürlich wollten wir uns diesen Buchstaben auch nicht entgehen lassen.

Im Verlgeich ist Dee jedoch ein ganzes Stück phantastischer angelegt als K. Man bekommt es mit seltsamen Erscheinungen, Tempeln und Käfern zu tun. Am meisten hat mir wohl die Unterwelt bzw. die Stadt unter der Stadt gefallen.

Der Kriminalfall ist spannend und auch das Setting im alten China birgt sehr viel Atmosphäre. Teilweise fallen die Computergrafiken etwas ins Auge, sind aber nie wirklich störend.

In punkto Humor gewinnt definitiv K, aber bei Dee scheint dies auch nicht so sehr fokussiert zu sein. Dennoch ist "Detective Dee" ein sehr gelungener Film, mit vielen Stunteinlagen und Kämpfen. Es herrscht sehr viel Dynamik, was dem Streifen sehr gut tut, er hätte sonst schnell ins Langatmige abdriften können.

Lieblingsszene: Wie bereits erwähnt, hat mir die "Unterwelt" gefallen. Schade, dass wir nur so kurze Zeit dort verbringen...

Bechdel-Test: bestanden
Die Kaiserin hat eine persönliche Assistentin, mit der sie sich oft austauscht und dann auch mit Dee losziehen lässt. Zwar sprechen die beiden Frauen auch über Dee, doch finden sich tatsächlich auch andere Themen.

 

[Abgebrochen] Safety Not Guaranteed

Gefunden unter "Komödien mit Auszeichnungen", bewertet mit vier von fünf Sternen und es geht um Zeitreisen - da muss ich ja einschalten!

Leider entpuppt sich "Safety Not Guaranteed" rasch als absolute Enttäuschung. Noch jetzt frage ich mich, wofür genau dieser Film ausgezeichnet wurde. Eine Goldene Himbeere könnte ich mir dafür gut vorstellen. Eine Komödie ist der Film übrigens auch nicht. Zumindest ist er an keiner einzigen Stelle lustig.

Darius sollte wohl eine junge, selbstbewusste Frau darstellen, aber eigentlich ist sie nur ein faules, maulendes Mädchen, das noch nicht in der realen Welt angekommen ist, total verzogen, und natürlich sind immer die anderen schuld. Ausserdem nerven mich ihre ständigen Meinungsänderungen:

Oh, ich will bei diesem Projekt unbedingt dabei sein! Was? Man muss dafür nach Kackdorf fahren? Neee, will ich nicht.

oder

Lass mich das erledigen, ich kann das. Was? Ich soll das jetzt machen? Nee, darauf hab ich keinen Bock.

Ich glaube, mir ist noch nie eine Figur innerhalb so kurzer Zeit so sehr auf die Nüsse gegangen wie dieses Ding. Eigentlich hat die Eingangsszene gereicht, um mir diesen Charakter total zu verderben.

Alle anderen Figuren sind platt und ideenlos. Und wie gesagt, lustig ist der Streifen nicht. Eher blöd. Aber nicht einmal das. Einfach nur langweilig und öde. Wie bekam sowas vier Sterne? Geschmäcker sind ja verschieden, aber bei vier Sternen finden ganz viele Leute das doch wirklich gut. 

Naja, wir haben es auch nicht bis zu den Zeitreisen geschafft, weil der ganze Anfang-bis-Mitte-Teil derart schwach war.

[Filme] 21 Jump Street

"21 Jump Street" ist vor allem wegen der aktuellen Fortsetzung "22 Jump Street" wieder in aller Munde. Teilweise fühlte ich mich fast ein wenig rückständig, 21JS noch nicht gesehen zu haben. Nun wurde das aber dank der sich endlich bietenden Gelegenheit (auch genannt Sommergrippe) endlich aufgeholt.

Schmidt und Jenko werden in "21 Jump Street" als Undercover-Agenten zurück auf die High School geschickt, um einen Drogenring hochgehen zu lassen. Natürlich gibt es auch ein paar Regeln, aber das wird schon. Ist ja nur High School und Jenko weiss zum Glück, wie das geht...

Der Anfang des Filmes war so grandios wie es überall hiess. Was habe ich gelacht! Natürlich erzählt man sich von diesem Streifen so viel Gutes! Leider kippt das Ganze dann auch rasch in eine gewisse Ödnis um. Kaum sind unsere Helden an der Schule angekommen, verwandelt sich 21JS in einen ganz gewöhnlichen High School-Film ohne nennenswerte Innovationen.

Ausser, dass nicht geknutscht werden darf (wird natürlich trotzdem getan) und dass sich der Nerd in den Hipster verwandelt und der It-Boy in den Nerd. Kreislauf des Lebens. Aber ansonsten eine eher fad aufgezogene Schulgeschichte mit den bereits bekannten Elementen. Lustig war es leider auch nicht mehr, sondern vorhersehbar und im Vergleich zum guten Anfang ziemlich dröge. Einfach nur mit etwas mehr Polizei und Drogen.

Der Film schafft es dann leider auch nicht mehr, das Niveau der Anfangsszenen einzuholen und bleibt bis zum typischen Schluss auf mittelmässiger Ebene kleben. Nur einmal, bei der Verfolgungsjagd mit dem Auto kommt man wieder in die Nähe des gelungenen Startes. Wirklich schade - hinterher war ich dann doch ein wenig enttäuscht.

Bechdel-Test: nicht bestanden
Wie auch? Es kommen eine Mutter und eine "Freundinnenpotential"-Frau vor. Die sich nicht treffen.

Lieblingsszene:
Eindeutig die Fahrrad-Szene im Park. Oder die genannte Verfolgungsjagd mit dem Lernfahrtauto. Arme Hühner.