[Short] Pokémon und Weihnachtsmann

Pokémon - Hoopa und der Kampf der Geschichte
Pokémon-Filme gibt es unterdessen wie Sand am Meer. Es gibt bessere und schlechtere, bei der ganzen Menge ist das auch verständlich. Den letzten Film, den wir gesehen haben, der auch einer der aktuelleren ist, gehört leider in die Kategorie "mies". Man sollte bei den Pokémon-Filmen handlungstechnisch eh nicht schon viel erwarten, aber hier gab es überhaupt keine Handlung. Der ganze Streifen funktioniert nach dem Prinzip "man nehme alle möglichen Legendären Pokémon und lasse sie so lange wie möglich sinnlos gegeneinander kämpfen". Das war's dann auch schon. Den Film muss man also wirklich nicht gesehen haben.

Bad Santa
Diesen Film haben wir am Weihnachtsabend geschaut und wirklich Grossartiges habe ich davon nicht erhalten. Anfangs war ich sogar ziemlich genervt, weil die ganze Handlung recht eintönig war. Dennoch muss ich rückblickend gestehen, dass "Bad Santa" mich einige Male überrascht hat und weniger vorhersehbar war, als angenommen. Ich bin mehrfach auf einige Szenen reingefallen (schon zu Beginn in der Szene mit der Bar am Strand) und so gab es dann doch einige überraschende Begebenheiten. Ans Herz geht natürlich auch dieser Film und das Ende fand ich richtig toll. So einen Plüschelefanten hätte ich übrigens auch gerne... ;)

Kommentare :

  1. Ich bewundere dich für dein Rezi-Können bei Animes. Wie du ja weißt, bin ich auf diesem Gebiet nicht sonderlich bewandert (ich hoffe, es ändert sich eines Tages *g*), und aus diesem Grund tu ich mir im Moment schwer damit, sie selbst zu rezensieren. Hin und wieder sehe ich mir einen Film oder eine Folge einer Serie im Fernsehen an (oder sie befinden sich auf einer meiner Heft-DVD-Beilagen), und kann weder gut noch schlecht noch irgendwas dazwischen sagen. Glaub es oder nicht, aber mich persönlich zieht diese Tatsache ein klein wenig runter.

    Den Film "Bad Santa" mag ich ganz gerne. Nicht den Film an sich, sondern dass Schauspieler Billy Bob Thornton hier wieder bestens unter Beweis stellt, dass er ein außerordentlich geschicktes Gespür für skurrile Charaktere besitzt.

    LG
    Stephan

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    1. Danke für deine lieben Worte. Manchmal finde ich Anime fast einfacher zu rezensieren, aber in dem Gebiet fühle ich mich auch schon länger heimisch als bei anderen Genres. Und der Rest ist wohl Übung... Ich bewundere dafür deinen Blick für Details in den Filmen, die mir nie aufgefallen wären. Und natürlich dass du so Unmengen an Filmwissen angesammelt hast.

      Skurill ist sein Charakter tatsächlich. Ich glaube, das war mein erster Billy Bob, aber ich merke mir mal den Namen - ich mag ja skurille Figuren :)

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    2. Vielen lieben Dank auch für deine lieben Worte. :-)
      Schon interessant, wie unterschiedlich Menschen denn so sind, denn bei mir verhält es sich genau umgekehrt. Also, auch wieder nicht so richtig, denn es gibt auch Filme, die schwer zu rezensieren sind.

      Wenn du auf Skurrilität stehst, dann merk dir die Serie "Fargo" mal vor. Die erste Staffel ist sogar mit Martin Freeman (Watson bei "Sherlock") und Billy Bob Thornton hochkarätig besetzt.

      LG
      Stephan

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    3. Stimmt, es gibt Filme, Anime, Bücher etc., die sehr schwer zu rezensieren sind. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

      Von "Fargo" habe ich schon viel gehört und kommt nun auch auf meine Wunschliste :)

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    4. Ganz besonders schwer, so würde ich es jedenfalls sehen, sind Filme über ernste Themen oder gar politische Filme, weil man gerade da Angst hat, man könnte etwas schreiben, was einen aufregen oder gar verletzen könnte, nur, weil man sich aus Versehen falsch ausgedrückt hat.

      Und da gehört "Fargo" unbedingt hin. :-)
      Nachdem ich das erste Mal diesen Film sah, da wurde ich Fan der Coen-Brothers. :D

      LG
      Stephan

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    5. Genau, so geht es mir bei bestimmten Themen auch. Oder Filme, die eine so dichte Handlung haben, dass man gar nicht gross darüber schreiben kann, wenn man niemanden spoilern will.

      Du machst mich mal wieder richtig neugierig :D

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    6. Stimmt. Auch ich hatte mal die eine oder andere Rezi verfasst, wo ich wenig bis gar keine Story einbauen konnte, da die Gefahr bestand, dass ich zu viel spoilere. Auch, wenn ich mich selber sehr gerne spoilere, ich weiß, dass es anderen nicht so zusagt, daher unterlasse ich es natürlich wegen der anderen. Ich find es nur dann immer witzig, wenn ich aus vorhin erwähnten Gründen keine Story in die Rezi mit reinnehme, und in den Kommentaren die Leute sich darüber beschweren, dass ich nichts über die Story erzähle. :-)

      LG
      Stephan

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    7. Ich finde es toll, dass du zugunsten der Leser auf Spoiler verzichtest. Da ich selbst schon ein paar Mal deftig gespoilert wurde und so viel Schauspass verloren ging, bin ich dankbar für umsichtige Leute wie dich. Da ist nicht jeder so und teilweise ist das schon recht nervig...
      Wer motzt, kann sich ja selber noch weiter informieren. Zumindest ist das meine Meinung.

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    8. Deine Meinung unterstreiche ich ganz dick. Wie bereits erwähnt, spoilere ich mich selber sehr gerne, aber andere mögen dies nicht, und daher nehme ich auf diese Leute Rücksicht.

      Ich muss allerdings zugeben, bei dem einen oder anderen Projekt ist das Nicht-Spoilern schwierig, denn da willst du in deiner Rezi über eine tolle Szene, ihrer Aussage, ihren Kontext und so weiter schreiben, kannst es aber nicht, weil dies dann sogar eine Schlüsselszene darstellt, und du somit ungewollt spoilern würdest.

      Wir Rezi-Schreiber haben es nicht leicht. ;-) :-)

      LG
      Stephan

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    9. *g* Nein, wir Rezi-Schreiber haben es wirklich nicht einfach ;)

      Manchmal _muss_ man einfach über eine bestimmte Stelle schreiben, einfach weil sie z.B. so gut gemacht war. Wenn das bei mir der Fall ist, dann schreibe ich immer eine Spoilerwarnung hin. Wer dann weiterliest, war gewarnt. Motzen gilt da also nicht mehr.

      Mir gefällt das mit den Warnungen auch in anderen Rezensionen. So kann ich selber entscheiden, ob ich mich spoilern will oder nicht. Bei manchen Sachen stört es mich nicht, gespoilert zu werden. Bei anderen Dingen dann aber eben schon.

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    10. Die Internetseite filmstarts.de setzt gerne am Anfang einiger Artikel eine fett hervorgehobene Spoiler-Warnung. Mir persönlich ist die eigentlich ziemlich egal, weil ich mich ja gerne selber spoilere. Aber auch mir sagt die Rücksicht gegenüber Spoiler-Gegner sehr zu.

      Toll, wie du das bei deinen Rezis handhabst, ebenfalls mit Spoiler-Warnungen. Ich persönlich mache dies bei meinen Rezis nicht, ich gebe es zu. Wenn ich einmal anfange zu tippen oder zu schreiben, dann bin ich mittendrin und vergesse auf alles um mich herum. Merkt man sicher auch an meinen Tipp- Rechtschreib- und sonstigen -Fehlern. :-) Und aus diesem Grund schreibe ich auch keine Spoiler-Warnung rein - es sei denn, ich will meine Rezi künstlich verlängern, um sie professioneller, weil länger, wirken zu lassen. :D

      LG
      Stephan

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    11. So geht es mir manchmal aber auch :D Der Hexenmeister macht mich zum Glück immer rechtzeitig auf Rechtschreibfehler aufmerksam. Manchmal produziere ich Sätze, die gar keinen Sinn machen, weil meine Gedanken schon ganz woanders sind als meine tippenden Hände :D
      Beruhigend zu wissen, dass es auch dir so geht!

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    12. Hin und wieder lektoriere ich meine Schriftstücke. Diese Lektorate kannst du allerdings auf einer Hand, maximal zwei Händen, ablesen. Meistens habe ich keine Lust, keine Zeit zum lektorieren, oder ich bin mit dem Veröffentlichen zu schnell, damit meine ich, dass ich gleich nach dem Tippen auf Senden klicke.

      Auch ich bin übrigens beruhigt, dass du dasselbe Problem hast, dachte schon, ich wäre da alleine mit meinem Problem.

      LG
      Stephan

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    13. Das mit dem Durchlesen vor dem Veröffentlichen kenne ich auch ;) Blogger hat zum Glück eine automatische Rechtschreibeprüfung, die man aber aktivieren muss. Hilfreich, aber oft vergesse ich eben, diese zu verwenden. Und wenn der Beitrag schon draussen ist, ist er halt schon draussen...

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    14. Da geht es mir genauso. Nachdem ich etwas veröffentlicht habe, sehe ich es mir im veröffentlichten Modus noch einmal an, ob es eh funktioniert hat. Dann überfliege ich ein paar Zeilen meiner von mir verfassten Rezi, und bemerke den einen oder anderen Fehler, korrigiere ihn beziehungsweise sie aber nicht mehr. Ich verbessere meine bereits veröffentlichten Texte nur dann, wenn inhaltlich etwas nicht zusammenpasst, aber nicht für jeden kleinsten Tipp- beziehungsweise Rechtschreibfehler.

      LG
      Stephan

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    15. Ich wiederhole mich, aber trotzdem bin ich froh, dass ich mit dieser eher verwerflichen Methode nicht alleine dastehe :D Nur ganz grobe Patzer bessere ich aus.

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