[Filme] Twilight 1-4.2

Worum es in dieser Geschichte geht, weiss wohl jeder. Weitere Ausführungen braucht es wohl nicht mehr, oder?

Vor einigen Jahren haben wir uns den ersten Film angesehen und für gar nicht mal so schlecht befunden. Das Buch habe ich in der Mitte abgebrochen, weil ich es so entsetzlich langweilig fand. Nun haben wir uns zu kleinem Preis die komplette Box (plus eine DVD mit Bonusmaterial) ins Haus geholt und uns an ein paar Abenden durch die ganze Reihe geguckt.

Was man den Filmen lassen muss, ist ihre Bildgewalt. Die Atmosphäre wird sehr gut unterstrichen, Farben werden an den richtigen Stellen zum Strahlen gebracht und die Kameraeinstellungen sind kreativ, aber stets zur Szene passend. Auch die musikalische Untermalung lässt nichts zu wünschen übrig. Hier wurde also ganze Arbeit geleistet.

Dass die Geschichte selber nicht viel hermacht, dafür können die Produzenten ja nichts. Dieses ewige Gesülze ist wirklich nichts für mich. Auch ansonsten verhalten sich die Charaktere genauso wie von Teenagern zu erwarten: ohne Sinn und Verstand. Oftmals hatte ich keine Ahnung, wovon die Typen überhaupt redeten, ihre Handlungen waren für mich meistens in keinster Weise nachvollziehbar. Vor allem Bellas vater tat mir einfach nur Leid.

Ansonsten bin ich auch nach fünf Edward-Filmen noch immer der Meinung, dass Vampire in der Sonne sterben und nich glitzern. Ich mag Vampire lieber düster und verwegend und nicht glitzer-kitschig. Deshalb gefiel mir wohl auch Aro recht gut, der Typ ist so wahnsinnig und unvorhersehbar. Aber trotzdem hat es mir die Familie Cullen doch noch recht angetan, jetzt weiss ich auch, weshalb Alice so viele Fans hat (ich gehöre jetzt wohl auch dazu ;).

Am besten hat mir eigentlich Film 4.2 gefallen, da dort am wenigsten rumgesülzt wurde und Bella in der Menge an auftauchenden Figuren ziemlich unterging. Dazu kommt ein netter Twist, den ich tatsächlich nicht erwartet habe.

Die "Twilight"-Filme sind tatsächlich nicht schlecht und ich kann verstehen, weshalb die reihe eine grosse Fangemeinde hat. wenn man das Ganze dann auch nicht zu ernst nimmt, kann man ziemlich Spass mit den Filmen haben.


Und der Grund, weshalb ich Rose nicht wirklich ernst nehmen konnte (obwohl mir ihre Attitüde gefällt):


Passt schon ein wenig *g*

Kommentare :

  1. Auch ich kenne alle Teile. Auch ich wurde positiv überrascht, ganz besonders, so wie du auch, von der Atmosphäre, der Kameraeinstellungen, der Farbauswahl, so wie der musikalischen Untermalung.

    Mit dieser Reihe lernte ich, so wie viele andere auch, Schauspielerin Kristen Stewart kennen und lieben.

    Ihre Figur der Bella fand ich persönlich doof. Ganz besonders bei Teil zwei, wo Edward sie verlässt, weil allmählich den Leuten in der Stadt auffällt, dass Jahre vergehen, sie aber nicht altern, merkt man in einer meiner Lieblingsszenen (Bella sitzt weinend in ihrem Zimmer, die Kamera dreht sich um sie herum, ein trauriger Song spielt während dieser Kamerafahrt, hin und wieder tauchen Texttafeln auf, in denen man erfährt, dass sie mehrere Jahreszeiten über eigentlich nur in ihrem Zimmer hockt und auf Edward wartet), dass gerade SIE extrem viel für diese Beziehung opfert (sie bietet sogar sich den Volturi als Opfer an, nur damit sie sich nicht Edward holen) und sich auch extremst reinhängt, und Edward im Vergleich dazu gar nichts tut, um sie aufrecht zu erhalten. Ehrlich gesagt, bei Jacob wäre sie viel besser aufgehoben gewesen.

    Ich persönlich mag eigentlich alle Arten von Vampiren, aber in die Kategorie Romantik passen auch sie meiner Meinung nach überhaupt nicht rein, alles andere aber gerne.

    LG
    Stephan

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    1. Kirsten Stewart fand ich nicht ganz so toll, aber mit der Zeit lernte ich sie zu akzeptieren. In den späteren Filmen fand ich sie sogar ganz cool :)

      Ich weiss, welche Szene du meinst, die ist gut gemacht. Jedoch finde ich Bella als Figur eher passiv. Dafür, dass sie der eigentliche Grund für diverse Streits, Regelbrüche und Beinahe-Kriege ist, war sie diesbezüglich etwas zu blauäugig.

      Aber ja, ich hätte an ihrer Stelle auch Jacob gewählt. Aber ich mag werwölfe sowieso lieber als Vampire, als würde sich mir die Frage gar nicht stellen ;)

      Wir sind ja zum Glück offen für alles und haben auch die Romantik-Vampire kennengelernt. Nun können wir uns also getrost wieder den richtigen Vampiren zuwenden ;)

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    2. Wir beide haben uns des Öfteren schon über Schauspielerin Kristen Stewart unterhalten, und unterm Strich bei uns beiden kam heraus: Ist Geschmackssache. Ich denke, sie hat mehr Gegner als Freunde, aber ehrlich gesagt, mir ist es ein Rätsel, wieso dies so ist bei ihr.

      Ja, hast auch wieder Recht. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, die ganzen negativen Dinge, die in den Filmen passieren, die passieren wegen Bella.

      Werwölfe oder Vampire, also ich persönlich stehe da auf einem Balken, der allerdings ganz gerade steht, und mal zur einen, mal zur anderen Seite schwankt. Aber wenn ich da spontan an "American Werewolf", "Teen Wolf", "Underworld" (ganz knapp, denn die Vampire haben Selene) denke, dann würde auch ich mich auf die Seite der Werwölfe schlagen. :-)

      Ja, die richtigen Vampire sind viel, viel besser. Man denke da gleich an "John Carpenter's Vampire", "30 Days of Night". Einige wenige Kunst-Vampire gehen aber auch, meiner Meinung nach, wie beispielsweise die von Regisseur Jim Jarmusch ("Only Lovers Left Alive"). Lässig finde ich ja auch diese New-Age-Vampire (Serie "True Blood").

      LG
      Stephan

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    3. Wo du Recht hast, hast du Recht: Es ist alles eine Frage des Geschmacks. Du magst dafür andere Schauspieler evtl. nicht, obwohl ich die sehr mag. Und vielleicht werde ich irgendwann doch noch ein Stewart-Fan? ;)

      Das ist doch auch gut - so hast du nämlich viel mehr Auswahl als leute, die sich nur auf eines festlegen ;) Ich mag Tiere als grundsätzlich und mag deshalb den Gedanken, sich in eines verwandeln zu können :)

      "30 Days of Night" ist ein so geiler Film! Entschuldige den Ausdruck *hust* True Blood habe ich bisher nicht geschaut, einfach weil mich Vampire halt wirklich weniger interessieren. True Werewolf würde ich schon eher einschalten ;)

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    4. Na ja, so dringend, oder spät, musst du auch wieder nicht ein Stewart-Fan werden. :-) Ich denke, dass die meisten sie nicht mögen liegt eventuell an ihrer Rollenauswahl, und an der Art, wie Regisseure gern hätten, dass ihre jeweilige Figur dargestellt wird. Meistens, besonders bei den eher größeren Hollywood-Produktionen, bekommt sie Personen zu verkörpern, die an der Grenze des Unsympathischen kratzen.
      Ich habe Glück, denn ich kenne auch einige Independent-Produktionen mit ihr, und da kommt sie wesentlich natürlicher rüber als in den Blockbustern, so geht es jedenfalls mir. Versuch mal zum Beispiel, wenn noch nicht gesehen, "Adventureland", "Willkommen bei den Rileys" und "Die Wolken von Sils Maria" (letzteren habe ich aber selbst noch nicht gesehen).

      Gut, klar, wenn man Tiere mag, dann mag man automatisch Werwölfe. :-)

      Für den Ausdruck brauchst du dich überhaupt nicht entschuldigen, denn du hast absolut Recht. :D
      Mir persönlich gefallen aber eher Werwolf-Filme, die in einer früheren Zeit spielen, wie beispielsweise bei dieser einen David-Tennant-"Doctor Who"-Episode oder "Wolfman" oder eben die "American Werewolf"-Filme. Liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass zu wesentlich früherer Zeit man für Verwandlung und die Werwölfe generell nur Handmade-Special-Effects benutzt wurden, die heutigen computeranimierten Werwölfe, die sind mir allesamt zu übertrieben. Die Fernsehserie "Bitten" aus heutiger Zeit, die geht gerade noch, hat allerdings schon mit einem Fuß die Grenze überschritten, die "Underworld"-Filme bereits mit zwei Füßen. Der aller schlimmste Computer-Werwolf ist für mich der in "Van Helsing" mit Hugh Jackman.

      LG
      Stephan

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    5. Über ihre Darstellung haben wir uns ja auch schon unterhalten. Aber es kann schon stimmen, was du sagst. Ich kenn sie nur aus den Twilight-Filmen und einem Mini-Auftritt irgendwo...

      Leider kenne ich noch nicht so viele ältere werwolf-Filme, also fehlt mir da der Vergleich. In den Twilight-Filmen gefielen mir die Wölfe und auch die Verwandlung sehr gut. Die Wolfis sind so schön flauschig ;)

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  2. Ja, stimmt schon, "Twilight" nutzt logischerweise die neuere Computer-Technologie für die Verwandlung, hier aber sieht sie echt gut aus, weil sie so schnell vonstatten geht. Puff, und da ist der Werwolf. Und ja, flauschig stimmt absolut. :-)

    LG
    Stephan

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    1. Genau - mir gefällt dieses Puff richtig gut. Vor allem, wenn Jacob sich sogar im Sprung verwandelt. Sehr eindrücklich.

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    2. JA, diese Verwandlung im Sprung hat auch mir sehr imponiert. :-)

      LG
      Stephan

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    3. ich glaube, sie hat auch den anderen Jungs imponiert (Alphatier-Gehabe ;)

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